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Burg Lindenfels

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Der Edle Diether I (1065-1095), der Stammvater, kommt aus dem Siegburger Raum und wird Klostervogt in Prüm in der Eifel. Mit seinem Sohn Heinrich I (verstarb 1102) erbaut er ab 1094 die Burg Katzenelnbogen. Heinrichs Witwe, Luitgard von Heimbach, heiratet Graf Goswin von Stahleck. Ihr Sohn HeinrichII von Katzenelnbogen wächst dort gemeinsam mit seinem Stiefbruder Hermann von Stahleck im besten Einvernehmen auf. Hermann heriatet die einzige Schwester des Stauferkönigs Konrad III und wird 1142 rheinischer Pfalzgraf. Heinrich II von Katzenelnbogen wird 1138 von König Konrad III von Hohenstaufen der Grafentitel verliehen. Er ist mit dessen Nichte, Hildegard von Henneberg, verheiratet. Deren Mutter, Luitgard von Calw-Hohenberg, war die Schwester von Berthold II Graf von Hohenberg/Lindenfels, dem Lorscher Klostervogt. Dieser verstarb 1136 kinderlos. Beerbt wurde Berthold II von Hohenberg/Lindenfels von seinen beiden Schwestern Luitgard und Mathilde bzw. deren Männern, dem Grafen Godobold von Henneberg und Poppo von Laufen und diese wiederum von ihren Kindern. So gelange der Lorscher/Bergsträßer Besitz mit Auerbach und Zwingenberg sowie die Grafschaft im Kraichgau um 1135 durch Berthold II von Hohenberg/Lindenfels an die Henneberger bzw. an Graf Heinrich II von Katzenelnbogen (1124-1160) (von Karl Wilfried Hamel)

Die Geschichte der Grafschaft nach Jahreszahlen von K.E.Demandt

 

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1157

Berthold I von Katzenelnbogen wird Graf im Kraichgau und heiratet Adelheid, die wiederum die Tochter Konrads I von Laufen und eine Enkelin von Mathilde von Hohenberg (Schwester Bertholds II von Hohenberg/Lindenfels und Ehefrau Poppos von Laufen) ist

1355

Pfalzgraf Ruprecht weist ein Lindenfelser Burglehen Graf Johann II ein.

1398 Pfalzgraf Ruprecht erteilt Burglehen zu Lindenfels, das mit 500 fl auf seinem Hof zu Greiesheim gen. Hunenhoff belegt ist.

1363

Pfalzgraf Ruprecht weist dem Grafen Wilhelm II von Katzenelnbogen ein Lindenfelser Burglehen auf den Zoll zu Bacharach bzw. Kaub an.

Unterhalb der Burg, da wo heute das Haus Ludwig Rauch und das Café Hechler stehen, waren die Knebel von Katzenellenbogen in einem großen Adelshof sesshaft.

 

 

 

 

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